Die einzig wahre Geschichte
Als Ivan vor 1 ½ Jahren zu uns kam wusste ich erst gar nichts davon, denn mein Papa hatte das schön hinter meinem Rücken gemacht. Am 23.06.06 waren ja dann mein Papa und Heike Ivan abholen und ich habe immer noch nichts davon gewusst.
An dem besagten Tag war ich erst noch bei meiner Mama und habe mit meinen Freundinnen bei uns in der Strasse eine Wasserschlacht gemacht. Um ca. 17.00 rief dann mein Vater an und wollte wissen wann er mich denn abholen solle, dass er Ivan schon hinten im Auto hatte wusste ich natürlich noch nicht. Ich antwortete dann, dass ich gerne noch weiter mit meinen Freundinnen zusammen sein wollte also machten wir 19.00 Uhr aus. Als dann 2 Stunden später Papas Auto in unsere Strasse einbog bemerkten wir es gar nicht denn wir waren in meinem Garten und saßen auf der Erde. Als Ivan dann um die Ecke von unserem Haus kam (natürlich meinen Papi und Heike im Schlepptau) sagte Louisa (meine ABF) zu mir sehr verwundert: ,, Seid wann habt ihr einen Hund?“ Und ich antwortete, während alle anderen zum Zaun liefen, wieso sie das fragte denn wir hätten doch keinen Hund, weil mein Vater sich quer stellte. Danach zog Louisa mich zum Zaun und sagt zu mir, während sie auf Ivan zeigte, wessen Hund, er“ dann sei? Zunächst war ich sehr verwirrt und wusste nicht was ich sagen sollte aber nach 2 Minuten rannte ich zum Tor und lief zu meinem Vater der bereits auf der Wiese vor unserem Garten stand. Dann hockte ich mich runter zu Ivan und fragte ob der uns gehöre. Mein Vater sagte dann, er sei nur zur Pflege bei uns und ich solle meine Sachen holen, denn Ivan solle endlich mal in sein neues Zuhause. Natürlich ging ich sofort meine Klamotten zusammen packen, während meine Freundinnen Ivan streichelten und den Garten aufräumten. Danach saßen wir zusammen mit Ivan auf der Wiese und liebkosten ihn und Louisa fragte wann wir Ivan denn wieder abgeben müssten. Darauf antwortete mein Vater wir müssten den gar nicht mehr abgeben denn er gehöre uns. Zuerst wollte ich meinen Ohren nicht trauen doch als ich in Ivans Augen sah fing ich an zu weinen und war überglücklich. Dann stieg ich mit Ivan ins Auto und er legte sich hinten sofort auf meinen Schoß als wir dann in die Wohnung kam fühlte er sich gleich wie Zuhause. An den folgenden Morgenen war Ivan, sobald meine Zimmertüre offen war, sofort bei mir und wir haben gekuschelt bis mein Papa kam und mit ihm rausging. Jetzt (1 ½ Jahre später) steht Ivan morgens sobald Papa aufsteht vor meiner Zimmertür und läuft in mein Zimmer sobald Papa die Tür öffnet. Auch freut er sich sehr wenn ich alle 2 Wochen komme. Dazu ist nur zu sagen: Das Schicksal hat uns zusammen geführt und wollte, dass Paul (der Husky) nicht zu uns kommt, sondern, dass Papa und Heike Ivan mitbringen. Wir zwei haben uns gesucht und gefunden. Wenn Ivan mal nicht mehr da ist dann nimmt er ein Stück meines Herzens mit denn dieser Teil wird immer ihm gehören. Aber an seinen Tot will ich noch nicht denken denn er wird Uhralt.